Lore, leih' (mir dein Herz...)
Walzerlied
Text und Musik: Dietmar Kivel, Heinz Korn und Franz Norden


1. In unserem Städtchen,
da wohnte ein Mädchen,
das Lore heiß.
Und Lore, die war,
Wenn man sie so besah,
also ein fach süß
!
Es war drum kein Wunder,
ich brannte wie Zunder!
Da faßt' ich Mut:
ich schlich zu dem Tore
der reizenden Lore
und sang voller Feuer und Glut:

Refrain:
Lore, leih' mir dein Herz uns sei lieb zu mir,
ich will zum Dank da für dein Ritter sein!
Sind am Rheine beim Weine zu zweien wir,
Dann loreleien wir ins Glück hin ein.

2. In ur alterl Zeit
fuhr ein Schiffer im Kahne
zur Lorelei.
Dort blieb er dann halten;
mit zarten Gewalten
zog's ihn herbei.
Hoch oben auf Felsegestein,
da saß ein Mägdelein,
lieb und traut.

Refrain - 2x.

3. Dies Liedchen ist eine,
verzeihn Sie mir,
Ganz kleine Parodie.
Doch Sie sind ja auf geweckt,
hab'n das schon selbst entdeckt,
Sehen Sie!
Darum nun zu guter Letzt:
singen sie alle jetzt frisch und froh
das Lied von der Lore,
am besten im Chore,
dann hört man den Einzlen nicht so!

Refrain - 2x.

 

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Cynthia A. Zorn * Andover, NJ* cindy@cazoo.org
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